Shopify Kaufabbrüche reduzieren | Shopify Agentur Wien

Kurz vor dem Kauf verloren: 6 Wege zu weniger Kaufabbrüchen in deinem Shopify-Shop

Du bezahlst für Werbung, überzeugst mit deinem Produkt und bekommst Besucher bis in den Warenkorb. Dann passiert nichts. Keine Bestellung.

Das ist besonders ärgerlich, weil du bereits viel Arbeit und Geld in diesen Kontakt investiert hast.

Nicht jeder gefüllte Warenkorb bedeutet eine feste Kaufabsicht. Manche Besucher vergleichen Preise oder speichern Produkte für später. Trotzdem solltest du prüfen, ob dein Shop den Abschluss unnötig erschwert.

Gerade für Shopify-Shops bis 50.000 Euro Monatsumsatz lohnt sich dieser Blick: Bevor du mehr Besucher einkaufst, solltest du verstehen, warum kaufbereite Kunden abspringen.

1. Unterscheide zwischen Warenkorb und Checkout

Ein Besucher legt ein Produkt in den Warenkorb, startet aber keine Bestellung. Ein anderer gibt seine Adresse ein und bricht bei der Zahlung ab.

Das sind unterschiedliche Probleme.

Im ersten Fall können offene Produktfragen, Ablenkungen oder fehlende Kaufabsicht eine Rolle spielen. Im zweiten Fall solltest du unter anderem Versandkosten, Liefermöglichkeiten und Zahlungen prüfen.

Schau deshalb auf die Übergänge:

  • Wie viele Besucher legen Produkte in den Warenkorb?

  • Wie viele davon starten den Checkout?

  • Wie viele schließen die Bestellung ab?

Vergleiche außerdem Smartphone und Desktop sowie deine wichtigsten Besucherquellen. Wenn vor allem Besucher einer bestimmten Kampagne abspringen, passt möglicherweise das Werbeversprechen nicht zur tatsächlichen Bestellung.

Eine einzige Conversion-Rate für den gesamten Shop zeigt dir noch nicht, wo das Problem liegt.

2. Zeige Versandkosten und Lieferzeiten früh genug

Ein Produkt kostet 49 Euro. Erst im Checkout erfährt der Kunde, dass noch 8,90 Euro Versand dazukommen. Gleichzeitig bleibt unklar, wann die Bestellung ankommt.

Damit muss er seine Kaufentscheidung kurz vor dem Abschluss neu bewerten.

Zeige relevante Versandinformationen deshalb bereits auf der Produktseite und im Warenkorb. Wenn die Kosten vom Lieferland abhängen, mache diese Abhängigkeit verständlich.

Auch Lieferzeiten sollten konkret und realistisch sein. „Schneller Versand“ beantwortet nicht, ob das Geschenk bis Freitag ankommt.

Eine Versandfreigrenze kann sinnvoll sein. Sie sollte aber zu deinen Warenkörben und Margen passen. Wenn du Kunden zu einem deutlich größeren Einkauf drängst, kann das den Abschluss auch erschweren.

3. Halte den Warenkorb übersichtlich

Im Warenkorb sollte der Kunde seine Auswahl schnell überprüfen können: Produkt, Variante, Menge und Preis.

Änderungen müssen einfach funktionieren. Wer eine falsche Größe ausgewählt hat, sollte diese korrigieren können, ohne sich erneut durch den Shop zu arbeiten.

Prüfe besonders auf dem Smartphone:

  • Ist der Button zum Checkout sofort erkennbar?

  • Lassen sich Mengen problemlos ändern?

  • Verdecken Pop-ups oder Chatfenster wichtige Funktionen?

  • Lenken zu viele Zusatzangebote vom Abschluss ab?

Ein passendes Ergänzungsprodukt kann hilfreich sein. Eine ganze Reihe zusätzlicher Entscheidungen kann dagegen bremsen.

Der nächste Schritt sollte leichter werden, je näher dein Kunde dem Kauf kommt.

4. Teste Zahlungen und Versand mit echten Bestellsituationen

Verlasse dich nicht darauf, dass alles funktioniert, nur weil die Startseite gut aussieht.

Teste typische Kombinationen aus Produkt, Lieferadresse, Rabattcode und Zahlungsart. Prüfe auch Bestellungen aus deinen wichtigsten Lieferländern.

Mögliche Stolperstellen sind fehlende Versandtarife, nicht kombinierbare Rabatte oder Zahlungsfehler. Manche Probleme betreffen nur bestimmte Warenkörbe und bleiben deshalb lange unbemerkt.

Shopify bietet Einstellungen für Checkout und Bestellabwicklung sowie Möglichkeiten für Testbestellungen. Welche Anpassung sinnvoll ist, hängt von deinem konkreten Setup ab. Die Grundlagen beschreibt die Shopify-Dokumentation zum Checkout.

Du siehst viele begonnene Checkouts, aber zu wenige Abschlüsse? Buche deine kostenlose Online-Conversion-Analyse und besprich mit uns, wo sich eine genauere Prüfung lohnt.

5. Löse offene Fragen, bevor du einen Rabatt verschenkst

Wenn ein Kunde wegen einer unklaren Lieferzeit zögert, beantwortet ein Rabattcode seine Frage nicht.

Dasselbe gilt bei Unsicherheit über Passform, Kompatibilität oder Rückgabe. Solche Informationen sollten leicht erreichbar sein und verständlich formuliert werden.

Auch automatische Erinnerungen sollten nicht reflexartig mit einem Preisnachlass beginnen. Eine hilfreiche Erinnerung an die Produktauswahl oder eine Antwort auf typische Kaufhindernisse kann der passendere erste Schritt sein.

Wenn du einen Rabatt einsetzt, prüfe dessen zusätzlichen Ertrag. Du möchtest weitere profitable Bestellungen gewinnen und nicht ohnehin kaufbereiten Kunden unnötig Marge schenken.

6. Bewerte Verbesserungen anhand ausreichender Daten

Zwei zusätzliche Bestellungen nach einer Änderung sind erfreulich. Sie beweisen aber noch keinen dauerhaften Effekt.

Gerade kleinere Shops haben schwankende Besucherzahlen und wenige tägliche Abschlüsse. Vergleiche deshalb ausreichend lange Zeiträume und berücksichtige Aktionen, Werbeänderungen und saisonale Einflüsse.

Beobachte neben abgeschlossenen Checkouts auch Warenkorbwert und Ertrag. Eine Änderung, die mehr Abschlüsse bringt, aber nur durch hohe Rabatte funktioniert, muss sich insgesamt rechnen.

Wo verliert dein Shopify-Shop kaufbereite Kunden?

Als Shopify Agentur in Wien betrachten wir bei 5pm den gesamten Weg vom ersten Besuch bis zur Bestellung.

In unserer kostenlosen Online-Conversion-Analyse besprechen wir deinen Shop, auffällige Abbruchstellen und mögliche nächste Schritte. Dafür musst du noch keinen fertigen Maßnahmenplan mitbringen.

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